Kategoriearchive: personal

das hält man ja wohl bald nicht mehr aus! ich will hier weg! wieso? das werd ich euch sagen:

  1. nur einmal in der woche darf ich raus
  2. ich müsste dauernd lernen, hab aber wegn 1. keine lust
  3. ich bin dauernd müde, weil ich nur rumsitze und nicht weiß was tun? das ist auf punkt 1. und 2. zurückzuführen…
  4. ich werde träge, wegen punkt 3.
  5. ich werde assozial, weil ich kaum noch kontakt zu meinem jazz-freundeskreis habe. wiederum auf punkt 1. zurückzuführen
  6. ich werde depressiv, weil alle rausgehen, weil die sonne scheint und ich jeden tag mindestens einmal höre „gehst du nicht raus? was? du darfst nicht? wieso? ahhh…, ja tut mir leid..“
  7. ich müsste diese bescheueret facharbeit mal fertig verbessern, hab aber meinen laptop mit den daten zu hause
  8. ich muss ständig nach bozen fahren um zu arbeiten
  9. hab ich schon erwähnt dass ich nicht raus darf?
  10. es gäbe noch genug argumente, mir fallen sie nur grade nicht ein… =/
  11. ich bin schon beinahe 8 jahre hier… das sollte grund genug sein, hier endlich weg zu wollen…

so… das reicht glaube ich fürs erste

jetzt werd ich mich mal nach einem sommerjob umsehen u zwar in deutschland, damit ich im sommer auch mal den rest meiner familie sehe u nicht erst wieder zu weihnachten ein paar tage… =/

ích musste in letzter zeit, in den letzten tagen, wochen, monaten viel nachdenken, musste mir über einige dinge klar werden, darüber, wie alles weitergehen soll, wie die momentane situation aussieht… ich habe leider in letzter zeit ein wenig das gefühl für die realität verloren. alles erscheint mir so komisch, so intensiv, so bewegend… jede information nehme ich anders auf als früher, ich rege mich innerlich über dinge auf, die mich nach längerem nachdenken nicht mal mehr beschäftigen…

aber ich schweife wieder mal ab. das eigentlich, worum es in diesem post gehen sollte ist die frage, ob ich moch in absehbarer zukunft wieder der wow-sucht hingeben werde, oder ob ich endgültig geheilt bin / einfach darauf verzichte zugunsten von mehr freizeit, die ich nicht vor dem computer verbringen werde. mal sehen. meine sehr verehrten leser (die sich wahrscheinlich an einer hand abzählen lassen) werden sich nun fragen, wie der liebe sxlext (das wäre dann ich) überhaupt darauf kommt, wieder damit anzufangen… diese frage lässt sich leicht erörtern: nachdem ich nun so mehr oder weniger den beschluss gefasst habe, das mit dem studieren mal beiseite zu schieben und mich einer pekuniär interessanterem tätigkeit zu widmen (tut mir leid, aber ich wusste wirklich nicht wie ich ads sonst ausdrücken sollte). kurz gesagt heißt das: ich geh erst mal arbeiten und dann werd ich sehn wie sich alles entwickelt. geld macht ja zwar bekanntlich nicht glücklich, aber es beruhigt… mich beruhigt es jedenfalls zu wissen, dass ich glaube einen möglichen plan zu haben. da ich nun diesen plan habe, kommen wir endlich zum punkt: ich bin zu hause, ich verdiene selber (hoffentlich!) und habe wieder mehr zeit, die ich nicht zwingendermaßen mit lernen / privater fortbildung verbringen muss. so hätte ich theoretisch die finanziellen mittel und die nötige zeit, mich diesem alten laster (ist das übertrieben?) zu widmen…

das wars, das war mal alles…

herzlichst, der-dessen-[nick]name-schwer-auszusprechen-ist

Alles ging so schnell.. Ein Anruf, eine Information, massig Probleme, die auf uns warteten. Ich war erst mal raus, in Sicherheit gebracht, von einem Wall aus Worten und Notlügen geschützt, erbaut von Gefühlen der Freundschaft und der Loyalität. Aber die anderen, die waren dran, hatten die Schlinge praktisch schon um den Hals, konnten nur noch gestehen. Getrennte Verhöre, alles zugegeben, keine weiteren Chancen sich rauszureden, keine Chancen jemanden zu schützen. Ein Anruf. Ich war also auch mit drin. Ruhig bleiben, unmöglich. Musste mit jemandem reden, musste es jemandem sagen, den Druck loswerden, die Angst vor den Konsequenzen, die mich dort erwarten würden. Also pünktlich zurück, ja nicht zu spät kommen, keinen Anlass geben sich noch weiter aufzuregen. Zu den anderen, endlich erfahren, was wirklich passiert ist. Der Begründer der Manciampa wurde als Drahtzieher verurteilt. Sie hatten also ihren Sündenbock gefunden, was soviel hieß, dass er das schlimmste zu erwarten hatte bzw. in diesem Fall schon hinter sich hatte. Er würde gehen. Das sagte er. Meinen Schützling und guten Freund hatte es auch schwer erwischt, doch ließ er sich nicht entmutigen. Ich habe immer schon die Stärke in ihm gesehen, wusste, er würde sich nicht so leicht unterkriegen lassen, würde nicht weich werden. Das schützte ihn jedoch nicht vor den Folgen. Eltern alarmiert weil Sohn randaliert, sozusagen. Jedenfalls verließ er uns noch am selben Abend, er ginge nach Hause, wäre bis zum Ende der Woche verwiesen, sollte nach Meinung unserer so genannten Autoritäten erst mal Abstand gewinnen, sich darüber klar werden, was er zu tun gedenkt usw. Als ich noch mal in sein Zimmer kam, um mit ihm zu reden, da war er schon weg. Der Platz neben dem seinen war bereits bis auf die letzte Postkarte an der Wand ausgeräumt. Keine Spur hinterlassen, nichts, was an ihn erinnern würde. Nur irgendwo in einem einsamen und leeren Kasten prangt in leuchtend roter Farbe „SUCK IT!“. Sein Vermächtnis, sein letzter Gruß an dieses Haus. Er würde nicht wieder kommen…

Jaja, die facharbeit… das is schon ne sache.. alle warnen dich davor, kommen mit schlauen sprüchen wie „fang früh genug an, glaub mir, sonst schaffst du das zeitlich nicht mehr!!“ und ich? Ja klar… lasse redn, die lächerlichen 20 seiten schaff ich doch easy an einem durchschnittlich produktiven tag (lol). Jedenfalls hab ich nicht auf das gehört, worauf ich hätte hören sollen. So kam es, dass ich die vergangenen zwei wochen mehr oder weniger ausschließlich vor dem computer und dem laptop verbracht habe – und das nicht mal um meiner WoW-sucht abhilfe zu verschaffen *heul*

Jedenfalls habe ich diese verfluchte ****** ****** **** ***** ***** facharbeit jetzt endlich vollendet, habe sogar noch gestern in einem zustand, den ich nicht weiter erläutern möchte, bilder gesucht und diese in meine arbeit eingefügt, habe ein inhaltsverzeichnis geschrieben, ein vorwort, ein quellenverzeichnis – alles was eben dazu gehört ;-)

Meine arbeit handelt übrigens von der Geschichte der Astronomie, also vor allem von den wissenschaftlern und ihren werken, die das weltbild entscheidend geprägt haben. Dazu gehören leute wie Aristoteles, Galilei und Einstein. Mit diesen typen hab ich mich beschäftigt, habe ihre werke studiert (naja, nicht alles, aber teile daraus) und habe die erkenntnisse daraus in meiner arbeit versucht zusammenzufassen.

Da ich nun dies alles vollbracht habe (was ehrlich gesagt an ein wunder grenzt und mir viele mit arbeit und viel grüntee belastete nächte verschaffte) habe ich wieder zeit mich der lektüre neuerer französischer philosophie und dem brunnenprojekt in afrika zu widmen *lol* (wer stermann und grissemann kennt, weiß vielleicht auf was ich hinaus will…)

Nein ernsthaft: ich hab wieder eine ein wenig ruhigere zeit, die ich auch meinem blog widmen will. Das heißt im praktischen: mehr posts in nächster zeit (zumindest hoff ich das!)

Ach ja: wer interesse an der lektüre meiner arbeit hat, dem schicke ich sie gerne per mail zu ;-)

In der hoffnung auf (wenigstens) den einen oder anderen kommenatr

Herzlichst, euer sxlext

heute hat sich die langeweile in meinem zimmer neue maßstäbe gesetzt… aber damit ihr alle versteht was ich sagen will, formulier ich das mal ‘n bisschen aus…

heute nacht bin ich unsanft von einem „mamaaaa, MAMAAAA, MAMAAAAA!!!“ geschrei geweckt worden. ich dachte ich träume, also bin ich wieder eingeschlafen. als ich dan morgens das selbe geräusch hörte, jedoch nicht mehr aus meinem zimmer sondern aus der küche, da wurde mir schlagartig bewusst, dass es kein trum war… ich wollte eigentlich aufstehen, aber das bewusstsein, dass alles, was ich für einen traum gehalten hatte eigentlich real war, veranlasste mich dazu mich umzudrehen, die decke noch ein wenig höher zu ziehen und weiterzuschlafen, in der hoffnung ich würde einfach in einen komatösen schlaf verfallen und erst aufwachen wenn alles wieder vorbei ist.. dem war aber nicht so. denn kaum eingeschlafen höre ich schritte, die sich auf mein zimmer zubewegen. konnte ja nur mein vater sein… „kommst du bald?? verpenn nicht wieder den ganzen tag! wir sind beim frühstück!“ und ich drehte mich mit einem „ja ich komm ja gleich, mann mann…“ wieder weg und zog die decke regelrecht über meinen kopf. als er dann aber nach ca. einer halben stunde nochmal in mein zimmer kam, da dachte ich mir: bevor ich ihn erwürgen muss, weil er dauernd in mein zimmer platzt ohne anzuklopfen, stehe ich lieber auf und hau ihm meine miese laune ins gesicht.. also stand ich auf, sah verwundert auf ein kinderbett, das ich am abend zuvor wohl nicht bemerkt hatte (oder hatte ich es bemerkt, war mir aber morgens nicht mehr sicher..? egal!), zog mich an und verließ mein zimmer, wobei ich halbblind durch die wohnung lief, weil mir das helle licht im rest der wohnung in den augen weh tat… ab ins bad, auf keinen fall einen guten morgen wünschen.. erst mal für kleine jungs, dann das gesicht abwaschen, in den spiegel kucken (schon wieder ein pickel! argh!!) und dann endlich das geklopfe an der badezimmertür wahrnehmen. ich mach auf und verlasse das bad wieder und gehe in die küche, wo ich mir plötzlich nicht mehr sicher war, ob ich tatsächlich im bad war, oder alles nur geträumt hatte.. nasse hände, ja, ich war im bad. in der küche mault mein vater schon wieder, dass ich immer so spät aufstehe, ich denke mir er soll die fresse halten und mich nicht nerven. gerade aufgestanden und schon muss ich mir seine predigten anhören.. -.- naja, dann will er mir kaffee aufschenken. ich sage neine, ich möchte keinen, danke! was er natürlich nicht schnallt? „magst du keinen kaffee??“ ich dachte ich krieg die krise.. ich beherrsche mich und sage doch, ich mag kaffee, aber jetzt nicht, DANKE! „aber dann wirst du ja nie wach!“ ahhh!!! „ICH BIN WACH!“ werf ich ihm entgegen und verlasse die küche. in meinem zimmer, wo ich mich fertig anziehe, frage ich mich, wieso ich eigentlich so schlechte laune habe.. ach ja, weil ich ins büro muss.. *kotz* also anziehen und dann los. im büro – anstatt sich um seine eigene arbeit zu kümmern – schaut er  mir erstmal ne gute halbe stunde über die schulter, kontrolliert mich. dann, als ihm endlich bewusst wird, er könnte sich auch um was anderes kümmern, da fragt er von seinem platz aus andauernd, ob ich zurecht käme, so als würde ich diesen job zum ersten mal machen. und das obwohl ich ihm gezeigt habe, wie das alles funktioniert.. irgendwann war ich dann wieder zu hause, wo ich mich bis jetzt (und wahrscheinlich noch weiterhin) langweile… niemand ist online, mit dem ich chatten könnte, es gibt nix zu tun, ich hab auch keinen bock was am computer zu machen, draußen ists saukalt und es schneit (IN BOZEN!!! die schneefreie alpenstadt…) also hab ich auch kein wirkliches interesse daran, nach drausen zu gehen. aber mal sehen, drausen könnte ich immerhin eine rauchen… klingt verlockend..

mja, ich meld mich dann mal wieder. tschö leude

ja wir tuns… *blumentopf im ohr hab*

wer das lied kennt, der weiß wovon ich rede: wir warten, das tun wir… =(

und genau das tu auch ich =( ich warte… ich warte… ich warte… und warte und … nix passiert. weil hier einfach nix los ist… ich sitz jetzt schon ne knappe stunde hier vor meinem kompi ohne irgendwas produktives zu leisten… das ist ein neuer rekord möchte ich sagen, zumindest in den letzten drei monaten..

also sitz ich hier und warte, ich hab schon gegessen, habe sogar schon weihnachtseinkäufe erledigt und weiß jetz echt nocht mehr was ich machen soll… ICH WERD HIER NOCH VERRÜCKT!!! ICH HASSE WARTEN!!!!!

ich hab mich beruhigt… aber warten muss ich trotzdem… =(

ich schreib mal wieder nur scheiße, aber wenigstens hab ich was zu tun, also f***t euch alle, die ihr denkt, wasn mit dem los!!!

ich bin ab

ciao

wir sitzen alle hier, müssten im sinne des physikunterrichts die funktion eines verbrennungsmotors erarbeiten, haben jedoch keine lust dazu… soviel zu meiner meinung…

viel lieber schreibe ich hier einen neuen blog-eintrag, dass meine fleißigen leser (haha) auch immer top informiert sind. [tobi wirft ein zitat ein: "hurenkindmongofresse"]

also: zu den news… ich bin jetzt offiziell fahrschüler ^^ *freu* … oder ne, anders… *angsthab*

außerdem hab ich heut wieder mal ne arbeit verschissen… MATHE!! bäh… *kotz* aber naja, das ist eben der lauf des lebens. mal gehts dir schlecht, mal gehts dir gut, ich jednfalls trag jetz immer einen hut ^^ haha, *ärzte zitier*

wie ihr seht bin ich trotz allem relativ happy drauf, freue mich auf weihnachten und auf ne fette party zu silvester… vorschläge bitte in den comments posten, thx

tja, das wars dann wieder mal für heute, bis zum nächsten mal, wenns wieder heißt: „ich will hier raus!!“

na leute? wasn heute wohl für ein tag?? na? keine ahnung? is doch wohl logisch: heut is der tag vor dem tag an dem ich ganau 11 wochen der glücklichste mann auf erden bin =)

und natürlich ist heute auch nikolaustag, aber das is ja total nebensächlich…

gestern war also folglich (außer dem tag vor dem tag vor dem tag an dem ich genau 11 wochen und so weiter) „krampustag“, was für mich jedoch bedeutet: ein tag wie jeder andere, nur dass man dauernd irgendwelche jugendliche und kinder mit schwarz verschmierten gesichtern rumlaufen sieht und die ein heroisches grinsen im gesicht haben dass einem direkt schlecht wird. ich meine: was is an der tatsache heroisch, dass man erwischt worden ist? heroisch wärs eher, wenn einer von denen einen toten „krampus“auf den schultern hätte oder an einem seil hinter sich herschleifen würde. das wär mal n held..

aber ich übertreibs schon wieder ein bisschen, sorry. jedenfalls ist für mich der tag und abend relativ ruhig verlaufen, was soviel heißt wie: ich bin rausgegangen, hab n kaffee getrunken und 2 zigaretten geraucht. dann bin ich wieder rein in die schule, dann wieder raus, kaffee und zigaretten, dann wieder rein zum lernen, dann wieder raus (unglaublich, ne?) um einen GLÜHWEIN zu trinken (ja das hattet ihr jetz nich erwartet, oder? ^^), dann wieder weiter und in eine bar rein, ein bier trinken (abwechslung muss sein…) dann raus eine rauchen, rein einen wein trinken, raus eine rauchen, dann wieder zurück ins heim und dort habe ich mir vom Blinden Seher etwas prophezeien lassen ^^

tja, das war mein krampustag… hoffentlich war euer tag besser. tschö

habe gestern eine rezension über den roman Rocktage geschrieben und hab mir besonders (haha) mühe gegeben… nein im ernst: ich hab mich schon n bisschen reingehängt und muss ehrlicherweise zugeben, dass ich einige wenige dinge aus dem internet geklaut habe – aber wirklich nur ein oder zwei details!!

sollte sich also jetzt jemand verletzt fühlen, weil ich ihn seines gedankeneigentums beraubt habe, dann möge die betreffende person sich bei mir melden und ich werde das irgendwie wieder gutmachen ^^

und hier für alle interessierten nun die rezension:

Rocktage, von Dana Bönisch

Rocktage sind jene unglaublichen Tage, an denen man das Leben spürt, an denen alles möglich ist. So sieht das jedenfalls Tobias Puck, der von anderen aufgrund seines Namens auf die Figur eines Shakespeare-Werkes reduziert wird. Was Puck jedoch wirklich stört, ist der Mangel solcher Rocktage und dass in seinem durchschnittlichen und doch so einzigartigem Leben „Gummispülhandschuhtage“ die Vormacht inne zu haben scheinen. Das will er ändern und Gwen, das Mädchen mit den Placebo-Augen, soll in diesem Vorhaben eine entscheidende Rolle spielen. Puck liebt sie vom ersten Moment an und er wartet auf Rocktage, die bestimmt bald wiederkommen und ihm das Gefühl des wahren Lebens wiedergeben würden. Als Puck jedoch erfährt, dass Gwen mit einem kleinkarierten BWL-Studenten liiert ist, steht für ihn die Welt Kopf und er gibt sich seinem Selbstmitleid hin, Emocore verdrängt die Sportfreunde und die Gummispülhandschuhtage kehren zurück, obwohl Puck bewusst wird, dass sie eigentlich nie weg waren. Nun beginnt ein Trip, dessen einziges Ziel das Loslassen und die Suche nach dem verlorenen Lebensgefühl ist. Puck will die Kulisse durchbrechen, will die Storyline seines Lebens selbst umschreiben. Schlussendlich wird ihm jedoch bewusst, dass auch er Teil der Kulisse ist und sie somit niemals durchbrechen wird. Für ihn gibt es nur noch eine letzte Möglichkeit alles zu ändern und allen, die glaubten, das Ende der Story bereits zu ahnen, eins auszuwischen…

Die Autorin Dana Bönisch, die 1982 in Frechen geboren wurde, studiert seit 2001 in Bonn Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte. Rocktage ist ihr erster Roman, mit dem sie bereits einen Erfolg auf voller Linie erzielte. Das Buch ist 159 Seiten stark und wurde in erster Auflage 2003 in Köln vom Verlag Kiepenhauer & Witsch gedruckt. Der Autorin gelingt es, den Leser an das Buch zu fesseln und sich mit der Hauptperson zu identifizieren. Tobias Puck befindet sich nämlich in einer Lebenslage, die wahrscheinlich jeder schon einmal durchgemacht hat oder zweifelsohne noch durchmachen wird, wobei sie den altbewährten Werther-Stoff geschickt mit der modernen Popkultur verbindet: Puck ist unsterblich in ein Mädchen verliebt, das unerreichbar scheint, da sie bereits vergeben ist und nicht daran denkt, ihre Beziehung hinzuschmeißen und mit Puck ein neues Leben zu beginnen – ganz so, wie es auch Werther lange vor seiner Zeit ergangen ist. Bönisch beschränkt sich jedoch nicht ausschließlich auf die Gefühlsduseleien zweier junger Menschen, sondern lässt auch die Sinnfrage nach dem Leben entscheidend mitwirken, sodass aus der Hauptperson ihres Buches ein labiler, von Sehnsüchten und Gefühlen geleiteter Student wird, der glaubt in den Augen eines wunderschönen Mädchens den Schlüssel zu nie endenden Rocktagen gefunden zu haben.

Mit viel Humor und reichlich Wortwitz erschafft Bönisch eine fremde Welt, die wir tagtäglich durchlaufen und schenkt dabei Dingen und Situationen Beachtung, die wir in der Hektik des Alltags oft übersehen oder die uns der Aufmerksamkeit nicht Wert scheinen. Dabei spielt die Autorin mit Metaphern und Symbolen, die manchmal etwas schwer verständlich sind, jedoch die Situation trefflich beschreiben, hat man einmal deren Sinn durchschaut. Wortkonglomerate wie „Gitarrenwandglücksschutzpanzer“ und Wortneukreationen wie „Es tropfte Sonnetropfen aus ihren Haaren“ sind dabei keine Seltenheit, sondern eher häufig. Auch die Tatsache, dass Puck mit den Fischstäbchen spricht, die gerade in seiner Pfanne brutzeln – und das auch noch auf Spanisch, lässt zwar einige Zweifel an dessen Geisteszustand aufkommen, stört jedoch nicht weiter. Auffallend sind zahlreiche Parallelen zu anderen Werken bzw. anderen Manschen. Am evidentesten ist dabei natürlich der Zusammenhang zwischen Puck und Goethes Werther, doch verfällt Puck, von der Liebe so eingenommen, auch in eine Sprachkrise, die so manchen Leser sehr an Hofmannsthal denken lässt. So behauptet Puck von sich selbst, er habe es verlernt neue Worte für Dinge zu finden, für die sein alter Wortschatz nicht ausreicht. In Puck’s Leben gibt es aber neben Gwen’s Placebo-Augen, dem fünften Element, der Musik, und seinem Freund Goethe, den er sich irgendwie nur einzubilden scheint und der ihn überallhin begleitet, auch noch die Kulisse, die ihn ständig und überall umgibt. Er fühlt sich nämlich, als wäre er nur Teil eines Theaters, eine Figur, eine Marionette, die nach den Regeln anderer Leute spielen muss, und ständig ist er umgeben von der Kulisse, die er nicht zu durchbrechen vermag – egal was er tut. Trueman lässt grüßen.

Das alles bildet einen durchwegs verrückten Charakter, der auf der Suche nach seinem verloren gegangenen Lebensgefühl, das eigentlich nie wirklich da war, über sämtliche Hürden geht, nur um am Ende trotz aller Bemühungen zu scheitern, so wie auch Werther gescheitert ist. Puck scheitert an der Gleichgültigkeit anderer Menschen, daran, dass allen anderen egal zu sein scheint, ob sie das Leben spüren oder nicht. Alleine schafft er es nicht, die Kulisse zu durchbrechen und ein erfülltes Leben voller Rocktage zu führen, und weil Gwen Teil der Kulisse ist, bricht für ihn eine Welt zusammen. Nicht die Tatsache, dass sie für ihn unerreichbar ist, nicht die Tatsache, dass sie einen anderen liebt, auch nicht die Tatsache, dass sie sich anscheinend mit ihrem gekünstelten Leben zufrieden gibt macht ihn so fertig, sondern die Tatsache, dass sie zu allem dazugehört, zu allem, dem Puck entfliehen wollte. Das verkraftet Puck nicht und sieht nur noch einen Ausweg, der indirekt mit der Befreiung von vier Fröschen aus einem Terrarium zusammenhängt…

Mir persönlich hat der Roman außerordentlich gut gefallen, da die vermittelten Gefühle authentisch wirken und da man sich gut mit Puck, der ein Leben abseits der normalen Welt führt, identifizieren kann. Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen, denn sollte man solche Situationen nicht schon durchgemacht haben (und auch dann empfehle ich das Buch, weil es interessant ist, solche Dinge anhand eines fiktionalen Charakters zu rekapitulieren), dann wird man es früher oder später zwangsläufig tun. Und dann ist es gut zu wissen, dass man nicht alleine ist und dass es anderen genauso geht…

es folgt eine (nicht ganz) deaillierte erzählung über kürzlich geschehene ereignisse…

an einem freitag abend fahre ich gutgelaunt und voller vorfreude auf den kommenden abendin richtung bahnhof, um dort einen kumpel abzuholen. gemainsam gehen wir zu mir anch hause, wo wir auf einen weiteren freitag-abend-ausgeh-super-helden-kumpanen warten. dieser verspätet sich zwar (wie meinerseits erwartet), erscheint jedoch pünktlich genug um den abend nicht zu versauen. als erendlich ankommt machen wir uns startklar und begeben uns in richtung haupteingang (der zu diesem zeitpunkt ja eher der hauptAUSGANG war, aber egal) um dort eine elegante 180°-drehung zu vollführen und in den keller zu gehen. dort bewaffnen wir uns mit einer flasche wein, um gegen die ausbeutereien gewappnet zu sein. im klartext: wir wollten vor dem losgehen eine flasche wein trinken, um danach nicht so viel geld auszugeben. klar oder?

jedenfalls starten wir los, suchen uns ein refugium und trinken unseren traubensaft, bis wir – leicht angeheitert – in die stadt losstarten um zu feiern und uns zu erzählen, was wir im sommer so erlebt haben…

wir kommen also irgendwann zur temple bar, trinken dort ein bier, unterhalten uns, leeren bei dieser gelegenheit gleich unsere blasen und ziehen unahnend des bevorstehenden weiter. schließlich kommen wir zu einem kleinen laden, der um diese zeit (etwa halb elf) normalerweise immer noch geöffnet hat, an jenem tag aber bereits geschlossen ist. es sind also schon die schalusien runtergezogen und nichts mehr zu sehen – nicht das geringste zeichen für einen verkäufer oder sonst was. zu unserer überraschung muss ich sagen, es standen nämlich noch ein halter für kartoffelchips (ugs. „patatine“), ein lutscherautomat und noch ein paar kleinigkeiten drausen. ich hätte mich wohl besser umsehen sollen, bevor ich nach einer tüte chips greife und mich daran amche diese zu verzehren. denn gerade als ich die erste ladung chips genüsslich in den mund schiebe, springt die verkäuferin des ladens hinter diesem hervor und sagt die chips sind zu bezahlen. das kriege ich aber nur so halb mit, weil ich – anstatt die chips zu bezahlen und mich für die dreistigkeit zu entschuldigen – instinktiv einfach losrenne und gleich um die erste ecke biege. LEIDER liegt in dieser ecke etwas sand wegen einiger bauarbeiten die in der umgebung durchgeführt wurden und weil gott oder das schicksal oder das fliegende spaghettimonster es wohl nicht anders wollen, rutsche ich auf dem sand, schlittere kurz und falle hin, wobei ich mir das rechte fußgelenk verstauche. aber ich kann ja nicht einfach liegenbelieben. das wäre das dümmste was ich hätte tun können (nach dieser aktion) also stehe ich auf und humple unter unglaublichen schmerzen und so schnell ich kann davon, während die alte frau nur noch verdattert hinterhersieht… ich verstecke mich und warte darauf, dass sich meine kumpels melden. sie erzählen mir hinterher, sie hätten mich verleugnet („ich kenne ihn nicht“ und „er wars, er hat sie geklaut“), was ich ihnen aber nicht übel nehme. umehrlich zu sein: ich hätte wahrscheinlich das selbe getan… weil der abend aber noch jung ist und ich keinen bock habe nach hause zu gehen, ziehen wir weiter und betrinken uns ein wenig. irgendwann geht jedoch jeder abend zu ende und ich und einer meiner kumpels (der an diesem abend bei mir gepennt hat) begeben uns nach hause und gehen schlafen.

nachts tue ich kein auge zu wegen der schmerzen, drhe und wende mich und mache mir dauernd wieder klar, dass ich mich schwerer verletzt habe als ursprünglich angenommen. morgens (also so um 12 oder halb eins) stehen wir auf und da ich mein rechtes bein kaum bewegen kann ohne schmerzen zu spühren, entscheiden wir uns doch ins krankenhaus zu gehen und den knöchel checken zu lassen. also erstmal die schwellung kühlen und den schmerz in der kälte betäuben. dann angezogen und losgestratet. meinem vater schnell eine notlüge auftischen und dann ab ins krankenhaus. mein vater setzt uns dort ab und sagt mir ich solle mich melden, sobald alles gelaufen sei.

im KH ist der schmerz beinahe weg, was dazu führt, dass ich mich in meinem rollstuhl pudelwohl fühle und anfange damit herumzufahren, was meinen kumpel ziemlich nervös macht (obwohl ich jetz im nachhinein glaube, dass ihn eher mein frohes und unbeschwertes gemüt nervös gemacht hat – in anbetracht der tatsache, dass ich eigentlich verletzt war…). jedenfalls wird nach dem röntgen eine schwere verstauchung konstatiert, was die gipsmänner zu der überzeugung führt ich sollte vorsichtshalber für zehn tage eine gipsschiene tragen. weil ich aber eine gipsschiene trage, muss ich auch spritzen gegen trombose nehmen, damit sich in meinem bein kein blutstau bildet.

zusammenfassend kann ich jetzt sagen, dass es sich definitv nicht gelohnt hat und jetz verstehe ich endlich, wieso in manchen geschäften schilder hängen auf denen steht „diebstahl lohnt sich nicht“. man könnte auch noch dranhängen „nicht einmal wenn man davonkommt“

greets

phül