es folgt eine (nicht ganz) deaillierte erzählung über kürzlich geschehene ereignisse…
an einem freitag abend fahre ich gutgelaunt und voller vorfreude auf den kommenden abendin richtung bahnhof, um dort einen kumpel abzuholen. gemainsam gehen wir zu mir anch hause, wo wir auf einen weiteren freitag-abend-ausgeh-super-helden-kumpanen warten. dieser verspätet sich zwar (wie meinerseits erwartet), erscheint jedoch pünktlich genug um den abend nicht zu versauen. als erendlich ankommt machen wir uns startklar und begeben uns in richtung haupteingang (der zu diesem zeitpunkt ja eher der hauptAUSGANG war, aber egal) um dort eine elegante 180°-drehung zu vollführen und in den keller zu gehen. dort bewaffnen wir uns mit einer flasche wein, um gegen die ausbeutereien gewappnet zu sein. im klartext: wir wollten vor dem losgehen eine flasche wein trinken, um danach nicht so viel geld auszugeben. klar oder?
jedenfalls starten wir los, suchen uns ein refugium und trinken unseren traubensaft, bis wir – leicht angeheitert – in die stadt losstarten um zu feiern und uns zu erzählen, was wir im sommer so erlebt haben…
wir kommen also irgendwann zur temple bar, trinken dort ein bier, unterhalten uns, leeren bei dieser gelegenheit gleich unsere blasen und ziehen unahnend des bevorstehenden weiter. schließlich kommen wir zu einem kleinen laden, der um diese zeit (etwa halb elf) normalerweise immer noch geöffnet hat, an jenem tag aber bereits geschlossen ist. es sind also schon die schalusien runtergezogen und nichts mehr zu sehen – nicht das geringste zeichen für einen verkäufer oder sonst was. zu unserer überraschung muss ich sagen, es standen nämlich noch ein halter für kartoffelchips (ugs. „patatine“), ein lutscherautomat und noch ein paar kleinigkeiten drausen. ich hätte mich wohl besser umsehen sollen, bevor ich nach einer tüte chips greife und mich daran amche diese zu verzehren. denn gerade als ich die erste ladung chips genüsslich in den mund schiebe, springt die verkäuferin des ladens hinter diesem hervor und sagt die chips sind zu bezahlen. das kriege ich aber nur so halb mit, weil ich – anstatt die chips zu bezahlen und mich für die dreistigkeit zu entschuldigen – instinktiv einfach losrenne und gleich um die erste ecke biege. LEIDER liegt in dieser ecke etwas sand wegen einiger bauarbeiten die in der umgebung durchgeführt wurden und weil gott oder das schicksal oder das fliegende spaghettimonster es wohl nicht anders wollen, rutsche ich auf dem sand, schlittere kurz und falle hin, wobei ich mir das rechte fußgelenk verstauche. aber ich kann ja nicht einfach liegenbelieben. das wäre das dümmste was ich hätte tun können (nach dieser aktion) also stehe ich auf und humple unter unglaublichen schmerzen und so schnell ich kann davon, während die alte frau nur noch verdattert hinterhersieht… ich verstecke mich und warte darauf, dass sich meine kumpels melden. sie erzählen mir hinterher, sie hätten mich verleugnet („ich kenne ihn nicht“ und „er wars, er hat sie geklaut“), was ich ihnen aber nicht übel nehme. umehrlich zu sein: ich hätte wahrscheinlich das selbe getan… weil der abend aber noch jung ist und ich keinen bock habe nach hause zu gehen, ziehen wir weiter und betrinken uns ein wenig. irgendwann geht jedoch jeder abend zu ende und ich und einer meiner kumpels (der an diesem abend bei mir gepennt hat) begeben uns nach hause und gehen schlafen.
nachts tue ich kein auge zu wegen der schmerzen, drhe und wende mich und mache mir dauernd wieder klar, dass ich mich schwerer verletzt habe als ursprünglich angenommen. morgens (also so um 12 oder halb eins) stehen wir auf und da ich mein rechtes bein kaum bewegen kann ohne schmerzen zu spühren, entscheiden wir uns doch ins krankenhaus zu gehen und den knöchel checken zu lassen. also erstmal die schwellung kühlen und den schmerz in der kälte betäuben. dann angezogen und losgestratet. meinem vater schnell eine notlüge auftischen und dann ab ins krankenhaus. mein vater setzt uns dort ab und sagt mir ich solle mich melden, sobald alles gelaufen sei.
im KH ist der schmerz beinahe weg, was dazu führt, dass ich mich in meinem rollstuhl pudelwohl fühle und anfange damit herumzufahren, was meinen kumpel ziemlich nervös macht (obwohl ich jetz im nachhinein glaube, dass ihn eher mein frohes und unbeschwertes gemüt nervös gemacht hat – in anbetracht der tatsache, dass ich eigentlich verletzt war…). jedenfalls wird nach dem röntgen eine schwere verstauchung konstatiert, was die gipsmänner zu der überzeugung führt ich sollte vorsichtshalber für zehn tage eine gipsschiene tragen. weil ich aber eine gipsschiene trage, muss ich auch spritzen gegen trombose nehmen, damit sich in meinem bein kein blutstau bildet.
zusammenfassend kann ich jetzt sagen, dass es sich definitv nicht gelohnt hat und jetz verstehe ich endlich, wieso in manchen geschäften schilder hängen auf denen steht „diebstahl lohnt sich nicht“. man könnte auch noch dranhängen „nicht einmal wenn man davonkommt“
greets
phül