Kategoriearchive: about books and such..

also, mal für alle dies noch nicht wissen: ich arbeite seit knapp mehr als 3 monaten in einer relativ gut sortierten, wenn auch nicht immer gänzlich übersichtlichen und amnchmal auch etwas chaotischen buchhandlung, aber das soll hier nicht das thema sein. normalerweise bin ich in der abteilung für CD’s, DVD’s, Programmen und so’n zeug. Medi@world heißt das bei uns. nun bin ich allerding diese und die nächste woche in eine andere abteilung versetzt worden, nämlich in die sachbuchabteilung. oh gott ich schwafel schon wieder. langer rede kurzer sinn: als mitarbeiter habe ich natürlich einblick in die bestellungen und habe demnach nicht übersehen, dass es nur eine frage von wenigen tagen sein würde, bis das buch „Jamies Kochschule“ in unserem geschäft eintrifft. heute ist es endlich geliefert worden. als heimlicher fan von Jamie Oliver und dennoch kleiner kochmuffel habe ich mir das buch natürlich sofort unter den nagel gerissen. aber genug der vorrede, hier kurz mein erster eindruck vom buch:

ich hatte zwar erst 2 oder 3 von jamie’s büchern in der hand, jedoch kann ich jetzt schon behaupten, dass es sich von seinen anderen ein wenig unterscheidet. so stehen in den rezeptangaben unter anderem auch sachen wie „pesto aus dem glas“, aber wir sollen hier ja auch kochen lernen und kein 5-sterne menü auftischen. ansonsten überzeugt jamie wie immer durch seine einfache und unbeschwerte art und lässt es so aussehen, als wäre kochen wirklich keine große kunst. als kochneuling wird man auch eingeführt in das thema küchenausstattung, also das nötigste werkzeug, das man zum kochen (seiner) gerichte benötigt und demnach in seiner küche haben sollte. ich habe mir das buch gekauft, da ich es satt bin jeden tag ein anderes restaurant zu suchen. und da ich diese woche schon 2 mal das knödeltris auf salat gegessen habe, wollte ich mich mal selbst am herd versuchen.

in den folgenden wochen und monaten werde ich – zumindest habe ich das so geplant – gelegentlich meine fortschritte posten und gerichte bewerten.

also, schaut wieder mal rein, wenn es heißt „sxlext in Jamies Kochschule“

Ich habe das Buch gestern fertig gelesen, wollte eigentlich schon gestern was drüber posten, habs aber aufgrund einiger .. naja .. sagen wir „vorkommnisse“ nicht geschafft. trotzdem hier meine meinung:

das buch ist verhältnismäßig kurz, also ich habs trotz schule und lernen und allem in 2 tagen locker (!) gelesen. die sprache ist weder anspruchsvoll noch ist es die story. aber nicht falsch verstehen: das soll nicht bedeuten, dass das buch nicht gut war. im gegenteil, ich hab mich bei der lektüre dieses romans sogar recht gut unterhalten, aufgrund einiger komischer und ironischer passagen. aber alles der reihe nach… erstmal will ich euch sagen, wovon das buch handelt. im mittelpunkit der handlung steht eine straße in berlin, die (aufgrund welcher ursachen auch immer) durch die berliner mauer in einen west-teil und in einen ost-teil getrennt ist. diese straße ist die sonnenallee und deren kürzerer teil liegt in der DDR. dort lebt michael kuppisch, der unsterblich in miriam, die geheimnisvolle neue, verliebt ist, wodurch es ihm wie dem großteil der jungs an seiner schule geht. alle stehen auf sie. sie jedoch findet, dass westberliner besser küssen. michael stört das nicht weiter, jedenfalls gibt er einfach nicht auf. als er eines tages einen liebesbrief erhält, von dem er jedoch weder weiß, ob er wirklich an ihn gerichtet war, noch von wem, setzte er alles daran ihn wiederzubekommen, nachdem er ihm aus der hand und ohne umwege in den todesstreifen nahe der mauer flog. neben schulverweisen, dem finden eines passes, der geburt eines kindes und der suche nach einem exemplar eines originalgepressten und noch verschweißten exemplares von einem album der stones (wenn ich mich recht erinnere) passieren noch viele andere wahnwitzige dinge. alles in authentisch wirkende DDR-atmosphäre verpackt vermittelt das buch einen guten eindruck über das leben eines jugendlichen verliebten in ostberlin.