Ich habe das Buch gestern fertig gelesen, wollte eigentlich schon gestern was drüber posten, habs aber aufgrund einiger .. naja .. sagen wir „vorkommnisse“ nicht geschafft. trotzdem hier meine meinung:
das buch ist verhältnismäßig kurz, also ich habs trotz schule und lernen und allem in 2 tagen locker (!) gelesen. die sprache ist weder anspruchsvoll noch ist es die story. aber nicht falsch verstehen: das soll nicht bedeuten, dass das buch nicht gut war. im gegenteil, ich hab mich bei der lektüre dieses romans sogar recht gut unterhalten, aufgrund einiger komischer und ironischer passagen. aber alles der reihe nach… erstmal will ich euch sagen, wovon das buch handelt. im mittelpunkit der handlung steht eine straße in berlin, die (aufgrund welcher ursachen auch immer) durch die berliner mauer in einen west-teil und in einen ost-teil getrennt ist. diese straße ist die sonnenallee und deren kürzerer teil liegt in der DDR. dort lebt michael kuppisch, der unsterblich in miriam, die geheimnisvolle neue, verliebt ist, wodurch es ihm wie dem großteil der jungs an seiner schule geht. alle stehen auf sie. sie jedoch findet, dass westberliner besser küssen. michael stört das nicht weiter, jedenfalls gibt er einfach nicht auf. als er eines tages einen liebesbrief erhält, von dem er jedoch weder weiß, ob er wirklich an ihn gerichtet war, noch von wem, setzte er alles daran ihn wiederzubekommen, nachdem er ihm aus der hand und ohne umwege in den todesstreifen nahe der mauer flog. neben schulverweisen, dem finden eines passes, der geburt eines kindes und der suche nach einem exemplar eines originalgepressten und noch verschweißten exemplares von einem album der stones (wenn ich mich recht erinnere) passieren noch viele andere wahnwitzige dinge. alles in authentisch wirkende DDR-atmosphäre verpackt vermittelt das buch einen guten eindruck über das leben eines jugendlichen verliebten in ostberlin.


