Archiv nach Monaten: Januar 2008

heute hat sich die langeweile in meinem zimmer neue maßstäbe gesetzt… aber damit ihr alle versteht was ich sagen will, formulier ich das mal ‘n bisschen aus…

heute nacht bin ich unsanft von einem „mamaaaa, MAMAAAA, MAMAAAAA!!!“ geschrei geweckt worden. ich dachte ich träume, also bin ich wieder eingeschlafen. als ich dan morgens das selbe geräusch hörte, jedoch nicht mehr aus meinem zimmer sondern aus der küche, da wurde mir schlagartig bewusst, dass es kein trum war… ich wollte eigentlich aufstehen, aber das bewusstsein, dass alles, was ich für einen traum gehalten hatte eigentlich real war, veranlasste mich dazu mich umzudrehen, die decke noch ein wenig höher zu ziehen und weiterzuschlafen, in der hoffnung ich würde einfach in einen komatösen schlaf verfallen und erst aufwachen wenn alles wieder vorbei ist.. dem war aber nicht so. denn kaum eingeschlafen höre ich schritte, die sich auf mein zimmer zubewegen. konnte ja nur mein vater sein… „kommst du bald?? verpenn nicht wieder den ganzen tag! wir sind beim frühstück!“ und ich drehte mich mit einem „ja ich komm ja gleich, mann mann…“ wieder weg und zog die decke regelrecht über meinen kopf. als er dann aber nach ca. einer halben stunde nochmal in mein zimmer kam, da dachte ich mir: bevor ich ihn erwürgen muss, weil er dauernd in mein zimmer platzt ohne anzuklopfen, stehe ich lieber auf und hau ihm meine miese laune ins gesicht.. also stand ich auf, sah verwundert auf ein kinderbett, das ich am abend zuvor wohl nicht bemerkt hatte (oder hatte ich es bemerkt, war mir aber morgens nicht mehr sicher..? egal!), zog mich an und verließ mein zimmer, wobei ich halbblind durch die wohnung lief, weil mir das helle licht im rest der wohnung in den augen weh tat… ab ins bad, auf keinen fall einen guten morgen wünschen.. erst mal für kleine jungs, dann das gesicht abwaschen, in den spiegel kucken (schon wieder ein pickel! argh!!) und dann endlich das geklopfe an der badezimmertür wahrnehmen. ich mach auf und verlasse das bad wieder und gehe in die küche, wo ich mir plötzlich nicht mehr sicher war, ob ich tatsächlich im bad war, oder alles nur geträumt hatte.. nasse hände, ja, ich war im bad. in der küche mault mein vater schon wieder, dass ich immer so spät aufstehe, ich denke mir er soll die fresse halten und mich nicht nerven. gerade aufgestanden und schon muss ich mir seine predigten anhören.. -.- naja, dann will er mir kaffee aufschenken. ich sage neine, ich möchte keinen, danke! was er natürlich nicht schnallt? „magst du keinen kaffee??“ ich dachte ich krieg die krise.. ich beherrsche mich und sage doch, ich mag kaffee, aber jetzt nicht, DANKE! „aber dann wirst du ja nie wach!“ ahhh!!! „ICH BIN WACH!“ werf ich ihm entgegen und verlasse die küche. in meinem zimmer, wo ich mich fertig anziehe, frage ich mich, wieso ich eigentlich so schlechte laune habe.. ach ja, weil ich ins büro muss.. *kotz* also anziehen und dann los. im büro – anstatt sich um seine eigene arbeit zu kümmern – schaut er  mir erstmal ne gute halbe stunde über die schulter, kontrolliert mich. dann, als ihm endlich bewusst wird, er könnte sich auch um was anderes kümmern, da fragt er von seinem platz aus andauernd, ob ich zurecht käme, so als würde ich diesen job zum ersten mal machen. und das obwohl ich ihm gezeigt habe, wie das alles funktioniert.. irgendwann war ich dann wieder zu hause, wo ich mich bis jetzt (und wahrscheinlich noch weiterhin) langweile… niemand ist online, mit dem ich chatten könnte, es gibt nix zu tun, ich hab auch keinen bock was am computer zu machen, draußen ists saukalt und es schneit (IN BOZEN!!! die schneefreie alpenstadt…) also hab ich auch kein wirkliches interesse daran, nach drausen zu gehen. aber mal sehen, drausen könnte ich immerhin eine rauchen… klingt verlockend..

mja, ich meld mich dann mal wieder. tschö leude